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Autor Thema: JochenTour 2010 - das Beste aus den Pyrenäen
jochen167
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ID # 18




  erstellt: 17. Oktober 2010 18:16    zitat    pm   mail   
Kleine Vorbemerkung:

mittlerweile ist meine Homepage online!

Diese und viele weitere Touren findet ihr unter

www.jochentour.de







JochenTour 2010 – das Beste aus den Pyrenäen

Anfang September war es mal wieder soweit!
JochenTour startet wie gewohnt zu einer ausgedehnten Tour in die Berge.

Diesmal sind die Pyrenäen unser Tourziel.
Nach den guten Erfahrungen 2007 wollte ich in diesem Jahr die Highlights der letzten Pyrenäentour anfahren und noch einige andere – bisher unbekannte – Ziele, Täler und Pässe ansteuern.

Am ersten Tag treffen wir uns alle frühmorgens in Neustadt an einer Tankstelle und bekleben erstmal die Autos mir den obligatorischen „JochenTour“-Aufklebern.





Wir hatten eine relativ weite Strecke vor uns, da die Pyrenäen ein langer Weg von Deutschland aus sind. Ziel des ersten Tages war die Stadt Florac in den Cevennen in Südfrankreich.
Anfangs sind wir bis Le Puy en Valey Autobahn gefahren. Le Puy ist eine schöne alte Pilgerstadt, in der einer der beiden Hauptwege nach Santiago de Compostella beginnt.
Kathedrale, Marienfigur und eine berühmte Kapelle liegen alle auf alten Lavastümpfen längst erloschener Vulkane.
2008 haben wir auf einer Tour der Stadt einen ausgedehnten Besuch abgestattet. Le Puy ist sehr zu empfehlen!



Etwas weiter südlich stoßen wir dann im Laufe des Nachmittages ins Herz der Cevennen vor und hier begrüßen uns auch die ersten ernstzunehmenden Kurven!



Nach 850 km kommen wir dann in Florac an.


Tag 2

Gleich morgens begrüßt uns die Sonne und aus dem Hotelzimmer ist das erste schöne Bergpanorama zu sehen.



Die Schlucht des Flusses Tarn ist unser erstes Tagesziel. Diese Schlucht ist ein tief eingefressener Canyon, der durch eine riesige Karstfläche läuft.



Beim Örtchen La Mallène geht eine schöne Serpentinenstrecke die Bergflanke hinauf, auf der man eine tolle Aussicht in die Schlucht hat.





Als nächstes kommt der Point Sublime, wohl eine der besten Stellen, um die ganze Schönheit der Tarn-Schlucht zu erfassen:



Relativ abenteuerlich geht’s dann weiter durch die Schlucht.



In Millau, einem kleinen Städtchen, steht die höchste Autobahnbrücke der Welt. Sie überspannt die dortige Schlucht. Diese Brücke ist über 2km lang, hat eine Fahrbahnhöhe von 270m und eine Pfeilerhöhe von über 340m.
Dieses Wunderwerk schauen wir uns erstmal von unten an ….







Anschließend befahren wir die Brücke auf unserem weiteren Weg nach Süden.






Am Nachmittag kommen wir an den Endpunkt der heutigen Etappe: Carcassonne.

Carcassonne ist eine der wohl bekanntesten und schönsten Städte in Südfrankreich und wird von der Festung „La Cité“ beherrscht. Diese Festung umschließt die ganze ursprüngliche Stadt und ist sehr gut erhalten, beziehungsweise restauriert worden.
Bekannt ist die Stadt auch aus vielen Ritterfilmen wie z. B. Robin Hood und anderen.
Für Fotobegeisterte bieten sich tausende von guten Motiven an, zum Beispiel auf einem Rundgang über die Stadtmauer.





Je mehr die Dunkelheit hereinbricht, desto schöner wird die Stadt. Von allen Seiten beleuchtet, können wir uns an dem Anblick kaum satt sehen.













Tag 3

Unser erster Weg geht zu einer kleinen Nebenstraße, auf der man im Morgenlicht die ganze Stadt vor sich hat und nochmal gut fotografieren kann.







Weiter geht’s, denn nun kommen sie: die ersten Pässe der Pyrenäen!! Von weitem schon blickt uns der Pic du Midi entgegen, einer der höchsten Berge der Gegend.

Vorher stürmen wir aber den Col d´Aspin hoch. Er bildet sozusagen den Zugang zum Pic du Midi.



Oben angekommen, helfen mir Ines und Steffen, die ersten Aufkleber der JochenTour zu kleben. Fast jeder Pass auf der Tour bekam mindestens einer dieser Aufkleber verpasst!





Die Passhöhe selbst bietet bei diesem Wetter eine wirklich fabelhafte Aussicht auf den Gipfel des Pic du Midi.





Kurzfristig plane ich um und entschließe mich, die Seilbahn zum Midi gleich heute schon zu nutzen und bei klarstem Wetter diesen atemberaubenden Aussichtspunkt zu besuchen. Die Seilbahnfahrt ist mit 30€ pro Person zwar nicht unbedingt billig, aber der Ausblick auf dem Gipfel entschädigt einen leicht dafür.
Die Aussicht von hier oben ging hunderte Kilometer ins Pyrenäenvorland hinein!











Wir genossen das stille und ruhige Wetter und den intensiven Sonnenschein auf fast 3000m Höhe.



Am Fuße des Pic du Midi liegt ein weiterer berühmter Ort in den Pyrenäen: der Col du Tourmalet – ein berühmt berüchtigter Pass, der fast in jedem Jahr auf dem Tourplan der Tour de France steht.
Gerade unter den Fahrradfahrern hat der Pass ja fast schon einen weltbekannten Ruf.

Schön kurvenreich führt die Straße zur Passhöhe:





Am Passschild konnte sich Steffen wieder in der Sportart „Ines-stemmen“ messen. Beide machen das mittlerweile sehr gekonnt und elegant!



Auf der anderen Passrampe sind noch immer die Kriegsbemalungen der Tour-de-France-Fans auf den Straßen zu finden:



…. und weiter geht es mitten hinein in die besten Pässe der Pyrenäen. Die Doppelpässe Col du Soulor und Col de Aubisque liegen vor uns. Zwischendrinn sorgen noch einige Schafherden für eine ausgiebige Politur der Fahrzeugfront und der Seitenteile.



Der Col du Soulor ist von der Höhe her nicht allzu spektakulär, aber er bietet schon viele schöne Spitzkehren und enge Kurven. Auch ist die Aussicht dort nicht zu verachten!







Aber jetzt folgt einer der Höhepunkte: die Anfahrt zum Aubisque! Die wirklich atemberaubende Landschaft wird nur noch von der Ursprünglichkeit der Straße getoppt. Beides zusammen macht den unbeschreiblichen Reiz dieses Passes aus. Die Straße ist über weite Strecken direkt an die Wand geklebt, führt durch Tunnel und über enge wellige Sträßchen, auf denen zudem noch hunderte Schafe, Pferde und Kühe grasen.
Die Landschaft zieht einen so in den Bann, dass an schnelles Fahren nicht zu denken ist.







An der höchsten Stelle genießen wir die Aussicht und „markieren“ unser Revier!













Danach kommen wir in unserem Hotel an, das „Ayguelade“ in Bielle. Es ist uns von 2007 noch wegen dem hervorragenden Essen in guter Erinnerung.

Den späten Abend verbringen wir noch unter einem wunderbar klaren und strahlenden Sternenhimmel und machen einige Bilder der Milchstraße, dem Jupiter und weiteren Sternbildern.









Tag 4

Diesmal ist der Aubisque von der anderen Seite unser erstes Etappenziel. Im frühen Morgentau geht’s den Berg hoch. Wiederum bietet das Gebirge eine tolle Aussicht!









Nach der Passhöhe schlängelt sich die Straße immer an der Wand lang, ohne große Randbegrenzungen aber dafür mit umso mehr Kurven und Kehren.











Wie es mein Beruf als Vermesser so mit sich bringt, freue ich mich tierisch über jeden Grenzstein und feiere den Übertritt in ein anderes Departement dem entsprechend



Gerit wiederum freut sich da eher etwas stiller ….



OK – weiter geht’s über enge Straßen unserem nächsten Ziel entgegen ….



Dieses Ziel ist der Pic de Tentes, ein erster Übergang nach Spanien.
Die ersten Kilometer des Passes sind besonders für unsere Tourfrauen etwas anstrengend! Untermalt von lauten Rufen aus dem Auto unsererseits, müssen Ines und Gerit die Fahrbahn etwas frei räumen und von kleinen Steinchen befreien …



Nun – nach etlichen hundert Metern haben wir dann ein Einsehen und machen uns dann doch zu Fuß auf den Weg zur spanischen Grenze – denn unsere Stimmen wurden langsam heiser





Fotografiert in Frankreich, unsere „Trümmerfrauen“ stehen schon in Spanien.



Auf der Rückfahrt sind sogar die sonst so phlegmatischen Schäfchen ganz ehrfürchtig vor unserer Leistung in die Knie gegangen ….



Kurvenreich geht das Sträßchen weiter ins Tal.



Eigentlich ist der Cirque de Gavarnie einer der Höhepunkte in den Pyrenäen. Ein riesiger Gebirgskessel mit ca. 1400m hohen Steilwänden und einem Wasserfall, der über 400m hoch ist.

Heute spielt leider das Wetter nicht so richtig mit und der Eindruck ist nicht so grandios wie bei Sonnenschein.





Die weitere Fahrt hoch zum Cirque du Troumouse entschädigt allerdings. Viele schöne Kurven machen Laune und lassen die Wolken vergessen:





Mitten im Gebirgskessel hat man eine fantastische Rundumsicht.





Auf der Rückfahrt lautet das Motto: aller guten Dinge sind 3!!

Einmal sind wir den Aubisque im Morgen gefahren, einmal sind wir ihn am Abend gefahren – jetzt können wir mal richtig angasen und die Kurvenführung des Passes genießen!







Auf der Höhe ziehen sich langsam die Wolken zusammen – macht aber nix, solange es gute Bilder ergibt







Tag 5

Ab heute geht’s nach Spanien. Wir verbringen einige Tage dort, bevor es uns wiederum in französische Gefilde verschlägt.

Der erste Pass heute ist der Grenzpass Col du Pourtalet. Landschaftlich sehr schön in verschiedenste Gipfel gebettet.







Unser Hauptziel ist der Ordesa-Nationalpark. Dieser Park ist eine der schönsten Regionen in den gesamten Pyrenäen. Hochgebirgslandschaften wechseln mit tiefen Schluchten und Canyons ab. Insgesamt ist die Gegend sehr einsam und ursprünglich geblieben.

Von Torla aus, dem Eingang zum Nationalpark, biegen wir ab auf einsame Strecken, die in den Park führen.



Von der letzten Tour her kennen wir noch eine versteckt gelegene Gaststätte, die uns einen guten Kaffee bei fantastischer Rundumsicht bietet.





Etwas tiefer im Nationalpark befindet sich ein sehr schöner Aussichtspunkt – heute ist das Wetter leider nicht so gut, aber wir kommen in den nächsten Tagen nochmals hier vorbei. Aufkleber kleben muss diesmal genügen







Auf den nächsten Abschnitt habe ich mich schon seit langer Zeit gefreut: die kleine versteckte Straße A1604. Ein wunderbar gelegenes Asphaltband, das geniale Streckenführung mit verwunschener Landschaft kombiniert. Die Straße kann mit hohen Geschwindigkeiten gefahren werden, da kaum Verkehr herrscht und sie einen „mordsspaß“ macht!!







Sogar eine kleine Passhöhe bietet die A1604.



Aber dies hält uns nicht weiter auf und wir stürzen uns in die nächsten Kurven der über 50km langen Straße.



Gegen Ende hin wird das Sträßchen etwas unspektakulärer und wir lassen Mensch und Maschine eine verdiente Rast einlegen.





Das Schicksal meint es schlecht mit uns!! Wir müssen uns wieder den gleichen Weg zurück quälen – aber was solls: wir sind ja nicht zum Spaß hier unterwegs!







Zum Schluss machen wir noch einen Abstecher in die Anisclo-Schlucht. Diese Schlucht ist der Hammer!! Ich weiß nicht, ob ich jemals eine solch beeindruckende Strecke gefahren bin! Eng, kurvenreich und abenteuerlich zieht sich der schmale Weg durch die Schlucht. Relativ weite Abschnitte wechseln sich mit Stellen ab, an denen man denkt, man kann die andere Seite mit der Hand greifen.
Wer jemals dort in der Nähe ist, sollte sich diese Schlucht keinesfalls entgehen lassen. Ich lasse jetzt einfach mal die Bilder für sich sprechen …

























Mitten in der Schlucht gibt es noch Gelegenheit, sich die Landschaft auf einem Wanderweg nochmals eingehender anzuschauen.

Es geht vorbei an Wasserfällen und alten Brücken zu alten Hütten und schönen Aussichtsplätzen … einfach wunderbar!











Am gestrigen Aussichtspunkt wechseln sich gerade Sonne, Wolken und kleine Schauer ab. Dies ergibt ein paar wunderschöne Bilder ….









Nach der Rückfahrt lassen wir den Abend mit gutem Essen und einem alten Whiskey ausklingen …







Tag 6

Wunderbares Wetter erwartet uns und wir machen uns auf den Weg, den Ordesa-Nationalpark weiter zu erkunden.
Ein enges Seitental führt uns nach Escuain – einem alten fast verlassenen Bergdorf, nicht ohne uns vorher noch mit einer fantastischen Aussicht zu belohnen:





Das Dörfchen Escuain selbst scheint nur noch aus halbwilden Katzen und einem Stützpunkt der Park-Ranger zu bestehen. Aber auch deswegen hat es seinen eigenen wilden Charme.









Hinter dem Dörfchen beginnt ein kleiner Panoramaweg, der wirklich sehr sehenswert ist. Er bietet fantastische Aussichten in Schluchten und auf Geierkolonien.







Hoch nach Tella bieten sich ebenfalls fantastische Einblicke ins Hochgebirge:







Der nächste Abstecher in ein Seitenteil des Parks führt uns nach Gistain und damit wiederum durch eine enge Schlucht.



Kurzentschlossen machen wir noch einen Ausflug unter den Pena Montanesa, dem Hausberg vor unserem Hotel.





Der heutige Tag war relativ heiß gewesen, zum Tagesabschluss machen wir ein Picknick und einen kleinen Schwimmausflug in den Rio Vellos, dessen Schmelzwasser uns nachhaltig abkühlt. Wenn man mal drin ist, ist es wunderbar im Wasser!!









Tag 7

Heute geht es weiter nach Osten, aber nicht bevor wir einen weiteren Aussichtspunkt im Hochgebirge angefahren haben.

Der Tourguide freut sich über die schöne Aussicht und über den Sonnenschein und grinst still vergnügt vor sich hin ….









Die Schlucht Puerte de Fordada erweist sich als überraschend schön und eindrucksvoll.





Danach geht es in ein Seitental zum höchsten Berg der Pyrenäen: dem Pico de Aneto. Leider spielt das Wetter nicht so mit. In der Höhenluft kondensiert die feuchte Atlantikluft und hüllt den Berg in Wolken und Regen … schade!





…. aber auf dem Weg ins Tal scheint uns bald wieder die Sonne …



Auf dem Weg ins nächste Gebirgstal geht’s nochmal schnell über den Col de Fadas … schnell einen Aufkleber geklebt und weiter fahren wir in den Nationalpark Aigüestordes mit seinen Staumauern.



Zuerst geht es an einem kleinen Bächlein entlang immer weiter hoch ins Tal...



… und die Straße endet an der Staumauer. Danach hat man noch die Möglichkeit, etwas um den Stausee zu wandern.









Ein weiteres Tal führt uns nach Taüll und seiner Kirche. Die Kirchen in diesem Tal stehen alle unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes. Wegen ihrer Bauweise und den berühmten Fresken, die in der Kirche gefunden wurden und sogleich nach Barcelona „verschleppt“ wurden. Farbenfrohe Nachbildungen können das Original aber nicht ersetzen …



Alleine schon von seinem Namen her wäre der Creu de Perves ein schöner Pass. Das Hinzufügen des Buchstabens „R“ ist eigentlich hier ein Muss!



Aber auch die Passhöhe bietet sich bei herrlichem Wetter an, um ein ausgiebiges Picknick zu machen und im lauen Sommerwind die Sonne zu genießen!







Über weitere Nebensträßchen fahren wir durch eindrucksvolle Landschaften nach Sort. In diesem Ort werden wir insgesamt 3 Nächte bleiben.









Tag 8

Das Tagesmotto des achten Tages lautet: „Auf nach Andorra!!“

Andorra ist ja weithin bekannt wegen seiner Möglichkeiten zollfrei einzukaufen. Alkohol und Zigaretten sind wirklich günstig dort und Spanier und Franzosen nutzen diese Möglichkeit auch weidlich aus. Wir nutzen eher die Gelegenheit, mal billig zu tanken. Der Liter Benzin kostet zur Zeit ca. 40 Cent weniger als bei uns oder in Frankreich.

Der bekannteste Teil Andorras besteht eigentlich lediglich aus einem Tal, durch das die Hauptverbindungsstraße führt.

Der massive Einkaufsverkehr führt dann zu solchen Auswüchsen:





Nicht unbedingt mein Ding … also machen wir uns auf und erkunden die vielen abgelegenen und fast unbekannten Seitentäler Andorras, wobei natürlich in Spanien noch ein Schildchen gekennzeichnet werden muss.



Erste schöne Ausblicke bieten sich auf der Auffahrt zum Coll de la Botella. Die Gegend ist menschenleer und nur selten verirrt sich ein Fahrzeug hier hin.



Ein kleiner aber feiner Pass erwartet uns: der Collada de la Gallina. Sehr eng und mit äußerst steilen Spitzkehrern schlängelt er sich den Berg hinauf. Oben geht es leider für unsere Roadster nicht mehr weiter, nur noch grober Schotter und Schlaglöcher sind zu sehen.....



Einen fantastischen Rundumblick haben wir allerdings als „Ausgleich“ dort oben!





Im Nordwesten Andorras liegt einer der berüchtigsten Grenzübergänge nach Spanien. Der geneigte Leser sollte mal nach „Port de Cabus“ und seiner Baugeschichte googeln. Auf alle Fälle ist dieser Pass nur bis zur Grenze geteert und danach führt nur noch eine sogenannte Schmugglerstraße weiter ins spanische Tal nach Tor.

Die Auffahrt auf von Andorras Seite her ist allerdings sehr sehenswert und bei wunderbarem Wetter und Fernsicht eine Wonne.



Kurz vor der Passhöhe liegt ein weiterer Aussichtspunkt, der vollen Überblick auf Andorra bietet:





Wenige Kilometer weiter haben wir es geschafft. Der Port der Cabus liegt vor uns ….





Hier ein Blick hinüber nach Spanien und einem noch fahrbaren Schotterstück. Erst weiter unten wird der Weg unfahrbar für unsere Autos.



Weiter führt uns der Weg jetzt quer durch den Zwergstaat und vor uns liegt der höchste Pass der Pyrenäen: der Port d´Envalira. Fast vierspurig ausgebaut bietet er leider nicht viele Herausforderungen. Die größte Herausforderung liegt darin, unfallfrei den Aufkleber anzubringen … und zu versuchen Wolfgang in seinem SLK abzuhängen, was in der relativ großen Höhe und den schnellen Kurven nicht wirklich geht ...









Unmittelbar vor der Grenze nach Frankreich liegt die Ortschaft Pas de la Casa. Eine Retortenstadt, die nur zum zollfreien Einkauf gedacht ist ….



Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten! Wenige Kilometer weiter steht wieder ein Pass auf dem Programm. Nicht allzu hoch liegt der Col de Puymorens, aber bei dem schönen Wetter ist auch dieser Pass ein Genuss!





Danach liegt die Cerdagne vor uns. Eine der sonnenreichsten Gegenden Europas, sehr heiß und auch Sitz der weltbekannten riesigen Sonnenöfen.





Tag 9

Ein fast schon solitärer Gebirgszug in den südlichen Pyrenäen bildet die Serra de Cadi. Diesen Gebirgszug umrunden wir heute.

Eine viel gerühmte Straße führt nach Westen von dem Ort Montan aus über Tuixen nach Saldes.
Grade der Straßenabschnitt hoch nach Montan ist wirklich toll! Dutzende Spitzkehren führen in die Höhe und die Aussicht ist wunderbar!







Reiseführer berichten darüber, dass die Straße mittlerweile geteert ist. Ich weiß nicht, wo die Autoren gefahren sind, die richtige Straße jedenfalls nicht. Hier geht es leider für uns nicht weiter! Steffen erkundet zwar mal die nächste Kurve, aber es wird nicht besser …



Macht aber nix, wir planen kurzfristig um und nehmen eine Straße weiter südlich. Auch diese Straße ist landschaftlich traumhaft und sehr schön zu fahren.

















Ein weiterer Höhepunkt ist der Coll de Jou mit sehenswertem Panorama:







Als nächstes besuchen wir das Städtchen Berga, beziehungsweise das berühmte Kloster Santuari de Queralt. Viel wurde bereits über die Aussicht geschrieben – aber sie wirklich zu sehen, stellt alles Geschriebene in den Schatten! Bis hinunter nach Barcelona und Montserrat geht der Blick!








Die heute morgen ausgelassene Straße befahren wir jetzt von der anderen Seite her. Als erstes blickt uns der berühmteste Berg der Gegend entgegen: der Pedraforca. Wenn man ihn sieht, versteht man sofort die Herkunft dieses Namens.





Das Dörfchen Josa de Cadi ist auch weithin bekannt und sehenswert.



Über weitere urtümliche Streckenabschnitte geht es weiter.



Wir grüßen nochmal sie Serra de Cadi und eilen unserem Hotel in Sort entgegen.





Haaaaalt! Haaaalt!!
Da fällt uns noch was ein!

Seit Tagen sehen wir immer aus der Ferne eine atemberaubende Schlucht. „Wenn nicht jetzt, wann dann“ ,denken wir uns. Zeit haben wir heute noch, um die Schlucht zu besuchen.
Die Desfiladerio de Collegats hat es wirklich in sich. Hohe, seltsam geformte Felswände umfangen uns und ziehen uns in ihren Bann.



Leider ist die Schlucht mittlerweile durch eine Schnellstraße besser befahrbar gemacht und die vielen langen Tunnel versperren den Blick auf die Felswände. Die alte Straße ist mittlerweile gesperrt.

Naja – im letzten Jahr sind wir in Frankreichs Seealpen auch einige längst „streng verbotene“ Wege gefahren. Da werden wir uns in Spanien doch nicht auf den Pfad der Tugend zurückleiten lassen

Nachdem wir die Schlucht auf der Schnellstraße befahren hatten, haben wir gewendet und sind die alten Straßenabschnitte gefahren. Von etwaigen Verbotsschildern haben wir uns nicht erschrecken lassen. Zur Not gibt es ja einen Rückwärtsgang!

Es hat sich gelohnt. Die Straße geht bis unter die Felswände und führt direkt an einem reißenden Fluss entlang.











Viele Rafter befahren mit sichtlichem Spaß diese Schlucht:







Tag 10

Heute fahren wir einmal diagonal durch das Pyrenäengebirge und sind am Ende des Tages wieder in Frankreich.

Der Port de la Bonaigua muss dazu überwunden werden. Landschaftlich zwar schön, aber zu gut ausgebaut liegt der Pass vor uns. Sehr eben und ohne jegliche Wellen geht es der Passhöhe entgegen.







Die Abfahrt hinunter nach Norden ist fahrtechnisch etwas anspruchsvoller und auch die Berge sind irgendwie gefälliger.





… sogar einen kleinen Blick auf den Pico de Aneto – dem höchsten Berg der Pyrenäen – können wir erhaschen. Beim letzten Versuch machte uns ja das Wetter einen Strich durch die Rechnung.



Nach Überquerung des Pyrenäenkamms kommen wir in die Stadt Bagneres du Luchon. Schon von weitem aus, erblicken wir das alte Grand Hotel „Superbagnères“ auf einem einmalig gelegenen Bergsporn. Klar – da müssen wir hoch!!



Warum das alte Grand Hotel in einer solche fabelhaften Lage nicht mehr offen ist, erschließt sich uns nicht. Der Blick auf die umliegenden Gipfel und Täler ist fantastisch.







…. schön kurvenreich geht’s wieder ins Tal hinunter und die andere Seite wieder hoch ….



… der Col de Peyresourde muss bezwungen werden …





Danach kommt wieder mal ein absolutes Highlight: das sogenannte Massiv de Neouvielle.

In diesem Tal befinden sich mehrere Stauseen auf verschiedenen Niveaus. Einige der Seen kann man anfahren. Zudem liegen die Seen in einer eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft!



Hinter jeder der vielen Kurven wird die Aussicht besser – wirklich grandios!







Diese beiden Bilder hier wurden zwar nicht als Panoramaaufnahmen gemacht, sie geben den Kurvenreichtum aber gut wieder:





Auf der Krone des höchsten Stausees erwartet uns tiefblaues Wasser unter tiefblauem Himmel ….









Tag 11

Im frühen Morgennebel liegt der Col d`Azet vor uns ...





… und wir nehmen nochmals des Peyreseourde unter die Räder ….



Im Anschluss kommen wir an den „neuesten“ Pyrenäenpass! Der Port de Bales wurde erst 2006 durchgehend asphaltiert und ist auch noch in den meisten Karten als Schotterweg verzeichnet. Vom Gegenteil konnte ich mich aber bereits bei der Übertragung der Tour de France überzeugen. Der Tourtross fuhr in diesem Jahr drüber.

Trotz seines „geringen Alters“ ist der Pass nicht modern ausgebaut. Lediglich der Schotter wurde gegen Asphalt ausgetauscht, die Streckenführung blieb aber unverändert.







Die Passhöhe ist relativ offen und lässt die Blicke weit schweifen …





Die Nordrampe ist enger als die Südrampe und auch der Belag ist welliger mit viel Steinschlag auf den Straßen.




So langsam kommen wir etwas ins französische Pyrenäenvorland. Die Pässe dort sind zwar nicht allzu hoch, aber besonders der Col de Menté hat auf der Ostseite sehr viele Kurven zu bieten.





Die nächsten Pässe sind der Col Portet-d´Aspet …



… und der Col de la Core, der wieder eine besonders schöne Aussicht bietet.





Über den Col de la Pause wollen wir uns nochmal zur spanischen Grenze durchschlagen. Die Karte warnt uns schon mal vor. Und so ist es auch: trotz lieblicher Landschaft wird die Straße auf einmal unpassierbar … nächstes Mal kommen wir mit einem Defender vorbei!!







Zwischendrinn liegt auch noch ein weiterer sehenswerter Pass: der Col d´Agnes. Der Blick reicht weit ins umliegende Gebirge.





Auf unserem Weg zum nächsten Hotel mache ich dann noch die 150tkm voll ….



Das Hotel „Le Grillon“ in der alten Bäderstadt Ax-les-Thermes ist unser Ziel.





Tag 12

Beim frühen Morgenlicht geht es auch schon los. Die Berge liegen uns wunderbar zu Füßen und das Licht ist einfach fabelhaft gut!
Der Col du Pradel lässt weite Blicke zu!









Die Burg Montsegur ist unser nächstes Ziel. Die Burg scheint eigentlich uneinnehmbar zu sein und wurde in der Tat monatelang belagert, bevor sie eingenommen werden konnte. Bekannt ist die Burg als letzter Rückzugsort der Katharer und sagenumwobener Aufbewahrungsort des heiligen Grals und eines ominösen Katharerschatzes.



Das Erklimmen des Berges – und besonders der Abstieg über rutschiges Gestein – ist zwar schweißtreibend, aber die Aussicht entschädigt vollständig!



Fast wäre das Mittelmeer zu sehen …













…. Zeit, um Rolf mal genau die Gegend zu erklären



Auch das gibt es: schnurgerade Straßen auf dem Weg nach Rennes le Chateau.



Rennes le Chateau ist ja ebenso wie Montsegur berühmt berüchtigt und besonders seit den Romanen von Dan Brown überall bekannt. Ob in der Kirche jemals ein Schatz gefunden wurde, sei dahingestellt. Interessant ist das kleine Dorf allemal....















Ein schönes Café unter schattigen Bäumen nutzen wir, um etwas zu entspannen ….



Unser letzter hoher Pyrenäenpass steht an: der Port de Pailheres mit 2001 Metern. Die Ostrampe ist sehr kurvenreich und eng übereinanderliegende Spitzkehren lassen uns das Heck zur Seite drängen









Oben bietet der Pailheres sagenhaft weite Fernblicke in alle Richtungen. Man kann sich kaum satt sehen …













Hier noch ein paar Panoramabilder …







…. die nächste Zeit wird uns dieser wunderbare Pass nicht loslassen ….

Unten in Ax-les-Thermes steht ein einsamer kleiner NA aus Lothringen … artgerecht beladen und beklebt.



Mitten in der Stadt ist ein schon jahrhunderte altes Bassin, in welches 80 Grad heißes Wasser einfließt. Dadurch ist das ganze Becken kuschelig warm und als Fußbad prima geeignet. Am Abend lassen wir uns die kühlen Glieder durchwärmen …







Das Wasser riecht allerdings, besonders am Einlauf, stark nach Schwefel …. die Hölle ist nicht weit!!

Wahrscheinlich hat das „Höllenwasser“ unseren Körper belebt. Die Nacht ist klar und ruhig, kaum ein Lüftchen bewegt sich. Wir beschließen kurzentschlossen, nochmals bei Nacht den Pailheres hochzustürmen und oben bei Brot, Wurst, Käse und Schokolade den Sternenhimmel zu genießen.

Oben ist es zwar doch kalt und windig, aber wir wickeln die Tourfrauen in Decken und wir Männer widmen uns der Fotografie.
Durch leichtes Mondlicht entstehen tolle Bilder.









Das Sternbild „Großer Wagen“ ist wunderbar zu erkennen ….



Die nächtliche Abfahrt hat es in sich: enge Kurven und viele Kühe verlangen dauernde Aufmerksamkeit. Die Hinterlassenschaften der Kühe sind bei diesem Licht nicht von Teerflecken zu unterscheiden und wir nehmen viele dieser Fladen voll breitseits. Eine dicke Schicht bedeckt unsere Kotflügel, als wir das Auto abstellen. Hier zeigt sich, dass der Name Kotflügel immer noch seine Berechtigung hat







Tag 13

So langsam verabschieden wir uns aus dem Kerngebiet der Pyrenäen. Zur allgemeinen Überraschung fahren wir nochmals über den Pailheres
Ähnlich wie der Aubisque wird er uns immer in angenehmer Erinnerung bleiben, denn er ist wirklich ein eindrucksvoller Pass.





Der kleine Blaue freut sich sichtlich mitsamt dem Bordpersonal, wieder oben angekommen zu sein …



Wir finden uns am Gipfelhäuschen nochmals schnell zusammen, um die letzte hohe Passfahrt zu feiern und ein Gruppenbild des „harten Kerns“ zu machen



Ines stellt inzwischen fest, dass unsere beiden NA´s etwas seltsam verbrannt riechen … schnell stellt sich heraus: es sind die Überreste der Kuhfladen von gestern Nacht, die so langsam auf Auspuff und anderen heißen Motorteilen verdampfen … naja – wenn es nix Schlimmeres ist ….

Nach der Passhöhe leuchtet uns schon das kurvige Band der weiteren Kurvenführung entgegen...



… und die Täler liegen wunderbar ausgebreitet vor uns …



Durch waldreiche Gebiete geht es weiter nach Osten. Die Straßenführung ist gefällig, mit einigen Kurven und schönen Landschaften.





Von der letzten Pyrenäentour ist mir noch der Col de Jau in guter Erinnerung. Die Südostrampe hat ihre eigenen Reize und bietet mehr Übersicht als die waldige Nordwestrampe.





Wir nehmen als nächstes die Gegend um den Pic de Canigou in Angriff. Der Canigou ist der Hausberg dieser Gegend. Auf dem Weg dorthin kommen wir durch alte Kurstädte und an alten Klöstern vorbei, die es in diesem Gebiet besonders oft gibt.





Wir haben verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, dem Gipfel möglichst nahe zu kommen, der Col de Jou ist der einzig fahrbare Weg und der Asphalt endet auf der Passhöhe.



Unterwegs – auf dem Weg zum Col de Fourtou – erblicken wir zum ersten Mal das Mittelmeer! Es ist also nicht mehr allzu weit, bis die Pyrenäen im Wasser enden …



Die spanische Grenze ist nicht weit und wir nutzen nochmals die Gelegenheit, den fast schon trockenen Tank mit günstigem Benzin zu füllen. Dies führt uns über den definitiv letzten Pyrenäenpass der diesjährigen Tour: der Col de Ares. Er ist der Grenzpass zwischen Spanien und Frankreich.





Heute übernachten wir in einem Seitental des Städtchens Prats de Mollo, ein kleines verschlafenes Eckchen, das wohl früher ein Kurort war.





Tag 14

Heute ist es soweit, unser letzter Tag in den Pyrenäen nimmt seinen Lauf. Heute Abend sitzen wir schon im Zug nach Hause!

Nachdem wir das Gebirge verlassen haben, fahren wir an der Cote Vermeille, der Küstenstraße am Mittelmeer entlang. Die Straße ist sehenswert, aber wie die meisten Küstenstraßen auch sehr voll.







Anschließend geht’s über die Autobahn nach Narbonne. Am späten Nachmittag fährt unser Autoreisezug nach Frankfurt ab.
Der Autoreisezug ist eine tolle Sache! Wir haben es zum ersten Mal ausprobiert und zumindest außerhalb der Hauptsaison ist es auch eine kostenmäßige Überlegung wert.
Zudem spart man noch den Verschleiß für 1100km Fahrt und kommt morgens relativ erholt in Deutschland an. Einen weiteren Reisetag spart man auch noch …

Die Verladung ist vollkommen unkompliziert und das Auto ist in weniger als einer Minute auf dem Waggon und gesichert.






Zudem hat man während der Zugfahrt noch Gelegenheit, den Urlaub mit Baguette, Rotwein, Käse und anderen Leckereien ausklingen zu lassen …. Prost!!



Die Abteile sind übrigens alle Liegewagen, in denen man es sich Nachts bequem machen kann. Die Bewegungen des Zuges „wiegen“ uns sozusagen in den Schlaf.

Am 15. Tag sind wir dann alle wohlbehalten morgens um 6 Uhr in der Nähe von Frankfurt angekommen.



Zeit, um mal wieder ein kleines Resümee zu ziehen:

Wir sind insgesamt ca. 4800 km mit den Roadstern gefahren und mit dem Autozug war die Tour fast 6000 km lang.
Ich habe in der Tourplanung darauf geachtet, dass ich die „Highlights“ der Tour 2007 nochmals anfahre und zudem viele neue Gegenden, Pässe, Täler und Berge ansteuere.
Von den Eindrücken her war die Tour noch interessanter als 2007.

Es war teilweise anstrengend, aber das Gesehene hat uns dafür mehr als entschädigt. Technische Probleme hatten wir kaum – jedenfalls keine, die einen längeren Ausfall nach sich zogen.

Mein MXchen hat klaglos alle Kilometer abgespult und war auch diesmal wieder den besonderen Anforderungen von „JochenTours“ gewachsen!
Die nagelneuen Reifen allerdings – Kumho KU15 – waren den Anforderungen nicht ganz gewachsen. Optimiert für trockenen und warmen Asphalt und relativ verschleißarm, waren sie eigentlich die ideale Bereifung, aber am Ende der Tour auch total am Ende. Das Restprofil der Hinterreifen bleibt mein Geheimnis, um etwaigen „Problemen“ aus dem Wege zu gehen



Mein Dank geht besonders wieder an Gerit – meine Beifahrerin und treue Gefährtin – die wieder klaglos alle meine Drifts und schnellen Passfahrten mitgemacht hat, ebenfalls einige Strecken ambitioniert unter die Räder genommen hat, und mich fehlerlos und zielstrebig auf die richtigen Wege geführt hat.
Nicht zu vergessen ist auch, dass wohl die meisten Bilder hier in diesem Beitrag von Gerit gemacht wurden! Eine gute Beifahrerin ist eben durch nichts zu ersetzen!!

Ich hoffe, euch hat die reich bebilderte Reisebeschreibung gefallen und ihr hattet Spaß beim Lesen und Betrachten der Bilder!!

Bis zum nächsten Jahr ….

Jochen

Beiträge: 15 | Mitglied seit: September 2003 | IP: gespeichert | User ist: offline




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